Raja & Elany


Update (27.01.2019): Raja, so heißt die arme Kleine, die ihre schlimmen Bissverletzungen gerade in der Klinik auskuriert, musste leider noch einmal weg von ihrer Pflegestelle, da der ganze Körper durch den starken Blutverlust geschwächt war. Die Wunden mussten neu versorgt und leider in einer sehr langen OP großflächig geschnitten und genäht werden. Sie wird voraussichtlich noch bis Ende der Woche stationär in der Klinik versorgt werden. Aber sie hat die Operation und die Narkose gut überstanden und wir hoffen nun, dass es endlich für sie aufwärts geht. Sie ist noch nicht über den Berg, aber sie ist in den besten Händen und ist eine Kämpferin. Sie wackelt schon mit ihrem Schwänzchen und in der Praxis wird bereits leichtes Lauftraining mit ihr gemacht.          

 

Wir wurden von einer befreundeten Tierschützerin kontaktiert, die 2 englische Bulldoggen in einem rumänischen Tierheim entdeckt hatte, die sie sofort dort herausholen wollte und unsere Hilfe benötigte. Wir haben natürlich sofort zugesagt, die Mäuschen in unsere Obhut zu nehmen.

Die beiden  Mäuse, durch Namenspaten wurden sie auf Raja und Elany getauft, vegetierten in einem Zwinger, zusammen mit „Langnasen“, im hohen Schnee ohne Futter, Wasser, medizinische Versorgung dahin und hatten als Unterschlupf ausschließlich einen heruntergekommenen Holzverschlag.
Wir Bully-Menschen wissen, dass die meisten Langnasen die Bully-typische Kommunikation einfach nicht kennen und verstehen. Daraus resultiert fast immer aggressives Verhalten und die Bulldoggen werden massiv gemobbt und manchmal bis zum Tode verletzt.

So geschah es auch in diesem Fall, die Maus mit dem helleren Gesicht hatte noch „Glück“ und wurde nur leicht verletzt. Die andere Süße mit dem braunen Fleck im Gesicht durchlebte allerdings den Albtraum schlechthin. Die Verletzungen sind am ganzen Körper so schwer, dass es erstaunlich ist, dass sie das bisher überlebt hat. Schlimm genug, dass sie solchen Angriffen ausgesetzt worden ist… noch schlimmer ist, dass diese Wunden offensichtlich über 2 ganze Wochen in keinster Weise medizinisch versorgt wurden. Diese schlimmen Schmerzen kann und möchte sich niemand vorstellen…

Unser hinzugezogener Tierarzt hat solchen Bissverletzungen in seiner langen Laufbahn noch niemals gesehen, geschweige denn bei einem einzigen Hund. Die Bisse sind nicht oberflächlich sondern es handelt sich um komplette Durchbisse, aus denen der Eiter nur so herausfließt.

Sie wurde unter Narkose behandelt, genäht und mit allen notwendigen Medikamenten und vor allem Schmerzmittel versorgt.

Sie kämpft immer noch um ihr Leben und wir hoffen alle, dass sie es überhaupt schafft.

Beide Mäuse konnten wir Mitte Januar in Deutschland in Empfang nehmen und sie befinden sich zur Zeit auf eine unserer Pflegestelle

 

Ganador


Ganador stammt aus einer polizeilichen Beschlagnahmung auf Gran Canaria. Danach wurde er in die Tötungsstation gegeben, aus der wir ihn gerettet haben. Ganador war vollkommen abgemagert, weswegen er zur Stabilisierung erst einmal in die Tierklinik  auf Gran Canaria musste. Zusätzlich gab es auch noch eine Not-OP, da der Penisausgang verengt war. Nach knapp 2 Wochen Klinikaufenthalt wurde er entlassen und befindet sich seitdem auf der Pflegestation von unserer Giovanna. Dort wird er aufgepäppelt, sodass er irgendwann hoffentlich seine für-immer-Familie finden kann.

Leider konnte Ganador am 13.09.2018 plötzlich weder laufen, noch stehen. Unsere gute Fee Giovanna hat ihn gleich in die Klinik gebracht. Dort kam er ins CT und leider stellte sich heraus, dass er einen Bandscheibenvorfall hatte. Inzwischen ist er operiert und geht einmal wöchentlich zur Physiotherapie.

(zuletzt aktualisiert: 23.11.2018)