ARCHIE

 

Unser Archie ist ca. 3-4 Monate jünger als sein bester Kumpel Gustl, mit dem er in derselben Pflegefamilie mit noch weiteren großen und kleinen Not-Plattnasen lebt.

 

Was mit Archie geschehen wäre, hätten wir ihn nicht in unsere Obhut genommen, mögen wir uns gar nicht ausmalen…

 

Als er zu uns kam sind ihm im Stand die Beine in alle Himmelsrichtungen weggerutscht, wie bei dem Esel auf dem Eis in der Geschichte von Winnie Puh.

 

Er wurde durch unseren Dr. Schiele untersucht und das CT ergab, dass er - ähnlich wie der Gustl -keinen einzigen normalen Wirbel im Körper hat. Fehlwirbel, Schmetterlingswirbel, Keilwirbel und an manchen Stellen, an denen Wirbel sein sollten, hat er nichts….Eigentlich, so war auch hier die Diagnose, dürfte er gar nicht stehen oder laufen können…

 

Aber auch er ist ein großer Kämpfer und er hatte das große Glück, dass er mit seinem Kumpel Gustl aufwachsen durfte. Die beiden Rocker machen alles zusammen…. Sie raufen gefühlt 24 Stunden miteinander, was dazu geführt hat, dass er Muskeln entwickeln konnte, die vermutlich keine Physiotherapie so alleine erreicht hätte. Mit der Zeit wurde sein Gang zumindest so gut, dass die Beine nicht mehr so auseinandergehen.

 

Zur Zeit scheint er schmerzfrei zu sein, doch die Diagnose der Ärzte ist jedoch sehr verhalten und irgendwann in nicht allzu langer Zeit, wird er wahrscheinlich nicht mehr aufstehen können.

 

Eine Operation ist leider nicht möglich, da nun mal Wirbel nicht auszutauschen sind und wir können nur mit Spezialfutter und Physiotherapie unterstützen, damit er noch möglichst lange mit seinem Kumpel die Gegend unsicher machen kann.

 

Archie und Gustl sind natürlich best friends, sie kämpfen wie die Kesselflicker, sie sind gleich alt, haben die gleichen Flausen im Bullikopf und therapieren sich gegenseitig. Wie Arsch auf Eimer: wo der eine ist, ist auch der andere.

 

Archie hat seinen IQ aufgefressen (vermutet die Tochter der Pflegestelle ;-)) ist ein bisschen doofi, gehorcht so super, dass die Vermutung naheliegt, dass mal ein Retriever unter seinen Ahnen mitgemischt hat.

 

Er ist totaler Schisser, hat Angst, dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt, oder der Türkranz ihn auffressen wird, ganz das Gegenteil zum Gustl, der nur so strotzt vor Selbstbewusstsein.


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